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Fassade – innen und außen

Die Gestaltung einer Fassade kann darüber entscheiden, ob dieses in seiner Nachbarschaft angenommen wird. Architekten und Bauherren sollten sich deshalb darüber Klarheit verschaffen. Dies gilt umso mehr, als ihnen viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen, Gebäudegeometrien zu gestalten.

www - Fassadenplatten2_DSC4656_exp - Kopie
Foto: 3A Composites

Die Fassadenplatte Alucobond von 3A Composites ist ein solches Material. Bei ihr handelt es sich um ein Verbundmaterial, woraus sich zahlreiche technische Eigenschaften ergeben. Anders als ein Vollmaterial besteht dieses Materialkomposit aus zwei Deckschichten aus Aluminium, die durch einen mineralischen Kern verbunden werden. Die Dreischichtigkeit sorgt zunächst für ein geringes Flächengewicht. Während eine 1 m² große, 4 mm dicke massive Aluminiumtafel ca. 10,8 kg wiegt, bringt es die Fassadenplatte bei gleichen Abmessungen lediglich auf 7,6 kg/m². Trotz des geringen Gewichtes verfügt das Material über eine enorme Biegesteifigkeit.
Diese dreischichtigen Fassadenplatten werden seit Jahrzehnten weltweit verbaut und sind stabil genug, um auch bei sehr hohen Gebäuden mit extremen Windsoglasten fertig zu werden.

Fassaden mit Aluminiumverbundplatten werden grundsätzlich als VHF (vorgehängte hinterlüftete Fassade) ausgeführt. Das geringe Gewicht der Fassadenbekleidung ermöglicht dabei die Verwendung standardisierter Unterkonstruktionen, die in der Regel aus Aluminium-Strangpressprofilen bestehen. Das wiederum minimiert den baulichen Aufwand und wirkt sich positiv auf die Kosten aus. Außerdem entsteht eine hohe Variabilität hinsichtlich der Aufbauhöhe der Unterkonstruktion. So lassen sich nicht nur die gewünschten Dämmstärken „einstellen“, es ist auch möglich, recht spektakuläre, plastische Fassadengestaltungen mit vertretbarem Aufwand zu realisieren.

Als Voraussetzung für den Einsatz eines Materials im (Innen-) Ausbau gilt dessen unproblematische und auch ökonomische Bearbeitung. Alle drei Schichten einer Alucobond-Platte lassen sich mit Holzbearbeitungsmaschinen und -werkzeugen nuten, bohren, fräsen und schleifen. Das bedeutet, dass Zimmerer, Schreiner (Tischler), Trockenbauer und alle, die über die entsprechenden Handmaschinen verfügen, das Material grundsätzlich bearbeiten können. Für aufwendigere Formen und größere Flächen oder Stückzahlen empfiehlt sich eine Plattensäge, und bei sehr anspruchsvollen Knickungen auch eine CNC-Station. Die Platte selbst birgt dabei eine Besonderheit in sich, welche die Bearbeitung erheblich vereinfacht. Aufgrund ihrer Dreischichtigkeit sind V-Nut-Fräsungen möglich, die ohne großen Aufwand sehr exakte Kantungen in einem zuvor definierten Winkel erlauben.

www - Fassasdenplatten - _DSC3993_exp - Kopie
3A Composites