Corona
News-Ticker für die Trockenbaubranche

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„Corona-Vorbehalt“ in der Vergabepraxis

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat heute neue Hinweise zur Vergabe während der Coronakrise veröffentlicht. Demnach soll bei den Baumaßnahmen des Bundes weiter ausgeschrieben und geplant werden. Zudem soll eine Klausel zum Umgang mit Bauablaufstörungen durch die Corona-Pandemie aufgenommen werden, die Fristverlängerungen für die Fertigstellung der Bauleistungen ermöglicht. Auch sollen schon heute bei Ausschreibungen großzügige Angebots- und Ausführungsfristen vorgesehen werden. 

Keine Zahlungspflichten bei Corona - Problemen

Der Bundestag hat am vergangenen Mittwoch im Eiltempo ein Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-  und Strafverfahrensrecht verabschiedet. Dort finden sich auch Regelungen zum Mietrecht. Für alle Mietverhältnisse über Grundstücke oder Räume sowie für Pachtverträge ist geregelt, dass diese nicht allein aus dem Grund gekündigt werden können, dass der Mieter bzw. Pächter im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 trotz Fälligkeit die Miete nicht leistet, sofern die Nichtleistung auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht.

SBM Summit verschoben

Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) hat sich die Messe Karlsruhe dazu entschlossen, den SBM Summit (Sustainable Building Materials) in das späte Frühjahr 2021 zu verlegen.

BW: Kammern setzen ab Mittwoch Soforthilfeprogramm um

Das Kabinett der Landesregierung hat, wie Ministerpräsident Kretschmann und Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut heute auf einer Regierungspressekonferenz in Stuttgart bekanntgaben, ein Soforthilfeprogramm beschlossen, mit dem die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bei den baden-württembergischen Soloselbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe abgefedert werden sollen. Handwerks- und Industrie- und Handelskammern des Landes werden die Prüfung der Anträge auf Soforthilfe übernehmen.

Bauwirtschaft begrüßt Aufrechterhaltung der Baumaßnahmen

Bundesminister Scheuer und die Verbände der Bauwirtschaft stimmen in der Meinung überein, dass eine Fortsetzung der Baustellen auch in Zeiten der Corona-Krise in Deutschland geboten ist, um die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur in Deutschland weiter zu erhöhen. Diese Leistungsfähigkeit ist für die Bevölkerung und die Wirtschaft notwendig, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise schnell überwinden zu können.

Armstrong: Services sind gesichert

Produktion und Kundenservice sind gesichert. Alle Telefonnummern und E-Mail-Postfächer einschließlich der internen technischen Support-Linien werden weiterhin bedient und alle Anfragen mit dem gleichen Serviceniveau bearbeitet. Den Kunden stehen ihre regulären Armstrong-Kontakte auch weiterhin  zur Verfügung,

ZDB: Coronavirus ist höhere Gewalt!

Die Bauwirtschaft unternimmt derzeit alles, um deutschlandweit den Baustellenbetrieb aufrechtzuerhalten. Um dieses zu gewährleisten, muss die öffentliche Hand – Bund, Länder oder Kommunen – stetig weitere Bauprojekte auf den Markt bringen. Gleichzeitig braucht es eine zügige Bezahlung erbrachter Bauleistungen, sowohl bei Abschlags- als auch Schlussrechnungen, so die Forderungen des Branchenverbandes. „Ohne entsprechende Liquidität können weder Materiallieferungen noch Löhne bezahlt werden. Daher ist es absolut notwendig, eine Störung des Bauablaufs durch den Corona-Virus als „höhere Gewalt“ einzustufen, um entsprechend Bauzeiten verlängern und Zahlungen nicht verweigern zu können,“ forderte Quast (Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe) von der öffentlichen Hand.

Corona-Krise führt zur Flucht in Sachwerte

Tolle Immobilien Berlin geht davon aus, dass die Corona-Krise zu einer Flucht in Sachwerte sowohl bei privaten als auch institutionellen Anlegern in den nächsten drei Jahren führen wird. Corvin Tolle, geschäftsführender Gesellschafter von Tolle Immobilien: „Wir sehen gerade, dass die Verbreitung des Corona-Virus zu immensen Auswirkungen und Turbulenzen auf den Kapitalmärkten führt. In einer solchen Situation profitieren immer Sachwerte wie Immobilien und ganz besonders das Thema Wohnen. “

Fortbildung der Energieberater geht online weiter

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. reagiert auf die  Herausforderungen durch den grassierenden Corona-Virus und hat seine Geschäftstätigkeit wie auch sein Seminarangebot angepasst. Die DEN-Akademie stellt ihr Angebot auf Online-Live-Seminare zunächst bis Anfang Mai um. Der für April geplante gemeinsame Kongress von GRE und DEN in Kassel wurde abgesagt.

IEX Europa auf Juni 2020 verschoben

Die IEX – Insulation Expo Europe, die internationale Leitmesse für industrielle Dämmstoffe und Isoliertechnik, die im Juni in Nürnberg stattfinden sollte, wird aufgrund der zunehmenden Verbreitung des COVID-19-Coronavirus in Europa auf den 23. bis 24. Juni 2021 verschoben.Die Entscheidung fiel nach  Gesprächen mit der Industrie und Partnern und nachdem die bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall ausgerufen hat.

Weder Brandschutz noch Barrierefreiheit

Das für den 23. April geplante 1. bfb-Symposium „Brandschutz & Barrierefreiheit“ in Köln wird verschoben. Neuer Termin ist der 2. November 2020 im KOMED-Saal im MediaPark Köln. Die Verlagsgesellschaft Rudolf Müller reagiert mit dieser Maßnahme auf die aktuell angespannte Situation und die unsichere Prognose zur Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19).

Kommunen verzögern Bezahlung

Dazu erklären Jörg Thiele, Präsident des Verbands Beratender Ingenieure, und Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie: „Es kann nicht sein, dass Unternehmen von öffentlichen Auftraggebern bewusst in die Insolvenz befördert werden. Kreditprogramme sollen schwerste Härten von Betrieben abfedern, die keine Aufträge mehr erhalten, sie sind aber kein genereller Ersatz für vertraglich vereinbarte Honorare."

Intrakustik verschiebt Fachschau

"Die Gesundheit unserer Aussteller, Besucher, Gäste und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Wir möchten, dass sich alle während der Veranstaltung wohlfühlen", so Intrakustik Geschäftsführer Stefan Forche. "Nach Rücksprache mit unseren Co-Gastgebern, Gesellschaftern und Ausstellern haben wir uns daher gemeinsam entschlossen, das Event zu verschieben."

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