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Barrierefreiheit in kommunalen Gebäuden

Durch den demografischen Wandel und Inklusion steigt der Bevölkerungsanteil, der auf schwellenlose Übergänge angewiesen ist, stetig. Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit (Rollator oder Rollstuhl) profitieren davon. Als Hersteller für Fassaden- und Wintergärten hat das Unternehmen Sunflex 33 Jahre Erfahrung in der Barrierefreiheit.

Barrierefreiheit im Büro ist möglich.
Barrierefreiheit wird zur Dienstleistung von morgen.
Foto: Sunflex

Die meisten Bodenschienen in öffentlichen Gebäuden erfüllen zwar die DIN 18040 für schwellenlose Übergänge, was jedoch nicht bedeutet, dass diese Übergänge auch wirklich schwellenlos sind: „Diese Norm besagt, dass niveaulose Übergänge nicht höher als zwei Zentimeter sein dürfen. Ein Hindernis stellen sie demnach trotzdem dar“, erklärt Ernst-Josef Schneider und führt weiter aus: „In der Regel ist es durchaus möglich, komplett auf Bodenschienen zu verzichten und so das Risiko, hängen zu bleiben oder gar zu fallen, zu minimieren.“ Bei der Horizontal-Schiebe-Wand (H-S-W) SF40 des Wendener Familienunternehmens handelt es sich um eine hängende Konstruktion, die deshalb ganz ohne Bodenanschluss auskommt. Die einzelnen Flügel sind unabhängig voneinander verschiebbar, was Teilöffnungen ermöglicht. Als Ganzglasvariante bietet die H-S-W auch im geschlossenen Zustand vollständige Transparenz. Sind die Elemente geöffnet, finden sie Platz in einem Parkbahnhof, der dezent in einer Nische oder hinter einem Wandvorsprung verborgen werden kann.

Systemvarianten mit Aluminiumrahmen wie die H-S-W SF50 werden optional mit integrierten Türen ausgestattet. „Dadurch entsteht ein eigenständiger Raum, wie er zum Beispiel in Schwimmbädern, Büros oder Räumlichkeiten des Gesundheitswesens zu finden ist. Sollen Teilbereiche kurzfristig miteinander verbunden werden, kann durch die intuitive Handhabung der Glassysteme schnell und flexibel reagiert werden“, erläutert der Geschäftsführer. Für Außenbereiche in der Gastronomie eignen sich wärmegedämmte Varianten wie die H-S-W SF55 oder die Holzrahmenversion SF65, die zuverlässig vor Regen und Kälte schützen und bei warmen Temperaturen geöffnet werden können – auch während des laufenden Betriebs. Das Öffnen aller H-S-W-Systeme erfolgt über geräuscharme Aluminiumdeckenlaufschienen, die sich durch eine lange Lebensdauer ohne Verschleiß auszeichnen. Kantriegelgetriebe oder Schieberiegel in den Bodenhülsen gewährleisten eine Widerstandsfähigkeit gegen Einbruchsversuche. Optional kann zusätzlich ein Profilzylinderschloss angebracht werden. Bürstendichtungen, die oben und unten an Innen- und Außenseite angebracht sind, verhindern Zugluft und somit einen erhöhten Heizbedarf.