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40 Jahre in Sachen Bildung

Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) in Krefeld, Düsseldorf und Wesel engagieren sich seit 40 Jahren für die Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft. Unter dem Motto „Tradition und Moderne verbinden“ feierten die BZB das Jubiläum in Krefeld mit einem Tag der offenen Tür.

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Redner der Talkrunde „Bildung Bau: persönliche Einblicke“ (v.l.n.r.): Moderator Wolfhard Petzold, Markus Crone, Nathalie Nol-den, Kai Buschhaus, Prof. Dr. Michael Heister.
Foto: Bildungszentren d. Baugewerbes (BZB)

Das Jubiläumsprogramm startete am Vormittag mit einem Tag der offenen Tür für rund 150 Schülerinnen und Schüler. Auf dem Parcours „Zeitreise Bau“ präsentierten sich an zehn Stationen die Gewerke vom Dachdecker bis zum Zimmerer und animierten zum Mitmachen und Ausprobieren. „Digitale“ Angebote machten 3D-Planung, -Modellierung und -Druck sowie Baumaschinen-Simulationen erlebbar.
Am Nachmittag ging die Jubiläumsveranstaltung für rund 130 Mitar-beitende, Bauunternehmer, Verbandsmitglieder und Partner der BZB weiter. BZB-Vorstandsvorsitzender Rolfgeorg Jülich erinnerte in seiner Begrüßungsrede an 40 Jahre BZB-Geschichte. 1979 gründeten 17 Innungen im Kammerbezirk Düsseldorf die „Träger-gemeinschaft Bildungszentren Bau e. V.“.
Mit Grußworten gratulierten Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer, Dr. Axel Fuhrmann als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf und Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände NRW zum Jubiläum. Die Bedeutung einer guten Ausbildung im Baugewerbe stellte Oberbürgermeister Frank Meyer insbesondere in den Vordergrund. „Wenn Straßen und Häuser gebaut werden, dient dies nicht nur dem ausführenden Unternehmen, sondern vor allem der Öffentlichkeit“, stellte er heraus. Beispielsweise investiere die Stadt Krefeld derzeit 170 Millionen Euro in Schulen, hauptsächlich in Bauleistungen.
Auf die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und die gute Zusammenarbeit mit den BZB gingen die Grußwortredner Fuhrmann und Schulte-Hiltrop ein. Ein breites Portfolio, einschließlich Weiterbildung, Berufsorientierung, Qualifizierungen, internationaler Projekte und Auslandsaufenthalte, sogenannter Lehrlings-Mobilitäten, zeichne die BZB aus. „Die BZB sind im In- und Ausland zu einem Botschafter des deutschen Bauhandwerks geworden“, so das Fazit von Fuhrmann. Und dies ist notwendig, denn 150.000 gewerbliche Mitarbei-ter/innen gehen in den nächsten zehn Jahren in Rente – Nach-wuchskräfte sind gefragt. „Wir brauchen die engagierten und top-ausgebildeten Fachleute, die das BZB uns liefert und sind dankbar dafür“, ergänzte Schulte-Hiltrop.